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Große Deutsche in der Geschichte

Der Blick auf bekannte, berühmte Deutsche kommt logischerweise nicht ein Rekurs auf die Geschichte aus. Als Land, das zentral in Europa maßgeblich war für dessen kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung, war zwischen Elbe und Rhein oft genug der Entscheidungskampf zu besichtigen, zwischen Fortschritt und Vergangenheit, zwischen Kunst und Kultur und vielem mehr. Und natürlich müssen in eine solche Auflistung auf die Verbrecher geführt werden, die Deutschland oft leider noch ein Stückweit mehr prägten als die Künstler und Komponisten, was freilich der Vollständigkeit halber immer auch zu nennen ist. In der Bundesrepublik tut man sich bekanntlich sehr schwer mit der Historie, mit dem Andenken an große Leistungen und aufgrund des verlorenen Krieges sowie wegen der Schandtaten der Nazis ist der Blick zurück auf Größe und Ruhm hierzulande immer sehr speziell.

Krieger, Helden, Könige

Viel zu lange, aber irgendwo auch nachvollziehbar, war die Geschichte im Wesentlichen das Niederbeten von Schlachten, von großen Figuren und Persönlichkeiten. Das hat erst die seit einigen Jahrzehnten immer populärere Sozialgeschichte geändert, so dass heute mehr Wert gelegt wird auf die Zusammenhänge und Ereignisse bis in die niedersten Schichten hinein. Deutschland freilich hat mit den Staufer Kaisern, den Ottonen, mit Martin Luther und später mit Bach, Kant, Hegel, Nietzsche und vielen mehr unzählige berühmte Namen zu bieten. Ein König wie Karl V. ist mitverantwortlich für die Wende zur Neuzeit, Luther ist es allemal und selbst Bismarck als Reichseiniger und die Kanzler der Bundesrepublik sind geschichtliche Größe mit breiter Strahlkraft.

Deutsche Künstler und Sportler für die Ewigkeit

Zurück in die jüngere Gegenwart und sicher auch Zukunft, schließlich sind gerade im Bereich der Kunst, des Sports und der Wissenschaft viele Deutsche weltweit bekannt und berühmt. Der Fußball als Nationalsport in der Bundesrepublik hat beispielsweise mit Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus oder auch Jürgen Sparwasser in der damaligen DDR einige sehr gute Spieler hervorgebracht, während im Tennis weiterhin Boris Becker und vor allem Steffi Graf, die bekanntlich als einzige Spielerin den Grand Slam in einem Jahr schaffte, die absoluten Fixsterne darstellen. Ein Problem ist dabei sicher die Einordnung der vielen DDR Erfolge bei Olympischen Spielen, wurde doch im ehemals sozialistischen Teil des Landes viel gedopt, was bis heute nicht richtig untersucht wurde. Der einzige Radfahrer übrigens, der als Deutscher die Tour de France gewonnen hat, ist und bleibt Jan Ullrich, allerdings ist dessen Branche seit Jahren das Ziel ziemlich eindeutiger Dopingvorwürfe.

In der Kunst sind Namen wie Neo Rauch, Gerhard Richter, Georg Baselitz und natürlich Anselm Kiefer zu nennen, auch der vor einigen Jahren verstorbene Joseph Beuys gilt als bahnbrechend und inspirierend. Musikalisch hat Deutschland nach den grandiosen Jahrhunderten der Klassik mit Bach, Schumann, Händel und vielen mehr zwar ein wenig an Weltgeltung verloren, allerdings ist die elektronische Musik hierzulande mit einigen Größen gesegnet, die zwischen Tokio und New York für eine fetzige Party sorgen. Literarisch könnte man von Günther Grass bis Herta Müller viele Schreiber aus Deutschland aufzählen, aber hier lohnt sich wahrscheinlich eher der Blick in die Bestseller Listen, es sind schlichtweg zu viele.